CO2 Bilanz Brennholz

CO2-Bilanz: Brennholz ist Teil eines natürlichen Kreislaufs

Wie seit Herbst 2023 bekannt ist, bleibt Holz im Gebäudeenergiegesetz (GEG) als erneuerbarer Energieträger anerkannt.

Über die Vorteile des vergleichsweise preiswerten und klimaschonenden Brennstoffs.

Bäume filtern Kohlenstoff aus der Luft und speichern ihn. Wird Holz verbrannt, wird dieselbe Menge wieder freigesetzt und wird in Form von CO2 Teil des Luftgemisches der Atmosphäre. Damit gilt Holz bereits als deutlich nachhaltiger als andere Brennstoffe wie Öl oder Gas und ist Teil eines natürlichen Kreislaufs. Soweit so gut. Um die Kohlenstoffbilanz noch weiter zu verbessern, kann Holz außerdem stufenweise genutzt und als Heizmittel regional bestellt werden.

Holzenergie als Lösung in der Energiekrise

Als Energieträger können Holzscheite, Holzbriketts oder Pellets dienen. Der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V. (HKI) beschreibt, warum die Nutzung von Holz als Brennstoff hilft, die Energiekrise zu lösen.

„Der CO2-Kreislauf besagt, dass das beim Heizen mit Holz freigesetzte Kohlenstoffdioxid sukzessive von nachwachsenden Waldflächen aufgenommen wird, sodass ein geschlossener Kreislauf entsteht. Daher spielt die Wachstumsgeschwindigkeit eines einzelnen Baumes keine Rolle. Beim Heizen mit Brennholz wird nur so viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt, wie auch beim natürlichen Zersetzungsprozess von Holz im Wald entsteht. Zudem wird in Deutschland seit 300 Jahren eine nachhaltige Forstwirtschaft betrieben. Das heißt, hierzulande wächst mehr Holz nach, als entnommen wird. Somit wird in Summe mehr Kohlenstoff gebunden, als bei der Verbrennung entsteht. All das macht die energetische Nutzung von Holz, mit geringfügigen Abstrichen durch den Energieaufwand für Holzernte und Transport, weitgehend CO2-neutral“, heißt es in einer aktuellen Meldung des Verbands, der die Hersteller moderner Feuerstätten vertritt.

Neben der möglichst regionalen Nutzung von Holz, sollte auf moderne Feuerstätten gesetzt werden. Das unterstützt eine effiziente Verbrennung und hilft, den Emissionsausstoß so gering wie möglich zu halten und die CO2-Bilanz weiter zu verbessern.

 

Quelle: Forstpraxis .Mit Material des HKI