Mehr Holz verwenden und weniger Wald stilllegen

Ein Bündnis aus 26 Verbänden der Forst- und Holzwirtschaft hat im Vorfeld der Sonder-Agrarministerkonferenz "Wald" am kommenden Montag ein gemeinsames Positionspapier vorgelegt und heute u.a. an Bundestagsabgeordnete in Berlin übergeben. Die Branche fordert darin von der Politik ein klares Bekenntnis zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung und zur stärkeren Holzverwendung im EU Green Deal und dem deutschen Klimaschutz-Sofortprogramm: "Es ist nun an der Zeit, das Potenzial unserer heimischen Rohstoffe stärker zu nutzen und nicht durch umfassende Verbote weiter einzuschränken." Die im Koalitionsvertrag vereinbarte und von der Agrarministerkonferenz geforderte Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes dürfe "nicht zur Stilllegung von Wald führen und muss die aktive Bewirtschaftung des Waldes belohnen". Stattdessen sollte der Anteil neuer Schutzgebiete "grundsätzlich neu gedacht und erheblich reduziert werden". Im Rahmen einer Holzbauinitiative müssten (bau-)ordnungsrechtliche Hemmnisse - insbesondere beim Brandschutz - abgebaut und bei öffentlichen Gebäuden ein Anteil von 50% nachwachsender Rohstoffe vorgeschrieben werden. Zu den Unterzeichnern des Positionspapiers gehören die wesentlichen Verbände der Branche, wie AGDW, AGR, BDF, DeSH, GD Holz, HDH, TSD, VDM und VHI. Das Dokument indem angefügten PDF zu lesen ( Quelle HZ vom 13.5.2022)

Weitere Informationen

  Positionspapier der 26 Verbände

lesen Sie hier das Papier der Verbande zum Thama

Mehr Holz verwenden und weniger Wald stilllegen

Positionspapier Mai 2022